Winterbeweidung

Von Oktober bis Anfang März ziehen wir mit unseren Schafen auf Fremdflächen.


Häufig beweiden wir Klee- oder Ackergras, Dauergrünland, Ausfallgetreide und mit den Lämmern Zwischenfrüchte wie Ölrettich. 


Durch diese Kooperation haben wir im Winter gutes Futter für die Schafe und müssen nicht mit Heu, Silage und Kraftfutter zufüttern und die Landwirte, die uns ihre Flächen zur Verfügung stellen, profitieren ebenfalls davon. So wird durch das Abfressen des Grases die Bestockung gefördert, wodurch  der Bestand im Frühjahr dichter wächst. Der Tritt der Schafe stört Wühlmäuse, die gerne die Wurzeln der Pflanzen abknabbern, und verdichtet schonend deren Gänge. 


Zwischenfrüchte werden so weit abgeweidet, dass nicht mehr mit dem Traktor gemulcht werden muss. Das wiederum schont den Boden, denn häufig ist es so nass, dass man mit dem Traktor nicht auf den Acker kann ohne tiefe Spuren zu hinterlassen. 


Auch wir hatten im Winter häufig mit den nassen Böden Probleme beim Auf- und Abbauen der mobilen Elektronetze. Doch durch das selbstsfahrende Netzwickelgerät können wir nun ebenfalls im Herbst und Winter sehr bodenschonend arbeiten und hinterlassen keine Spuren auf den Wiesen und Feldern, die wir beweiden.

Winterweide
Schafumtrieb im Winter bei Schnee
selbstfahrendes Netzwickelgerät im Sonnenuntergang